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SFIntellivisedExtended,Vehicle structure for mounting boot lid utilized for e.g. opening boot of passenger car, at vehicle body, has hinge whose end comprises bonding surface that is extended parallel to direction in which closure slides and connected with lid

互联网 2021-02-28 12:00:39
TECHNISCHES GEBIET

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Fahrzeugstruktur zur Kofferraumdeckelanbringung bei Stufenheckfahrzeugen.

TECHNISCHER HINTERGRUND

Bei Stufenheckfahrzeugen weist ein Kofferraumdeckel ein Kofferraumdeckelscharnier auf, welches den Kofferraumdeckel hält und sich zum Öffnen bzw. Schließen des Kofferraums dreht.

Ein karosserieseitig, d. h. an der hinteren Kante der Öffnung des Kofferraums, angebrachter Schließer und ein kofferraumdeckelseitig angebrachter Verschluss rasten miteinander ein, wodurch der Kofferraum geschlossen und der Kofferraumdeckel in eine „Kofferraum geschlossen”-Stellung versetzt wird (siehe beispielsweise Patentdokument Nr. 1, Patentdokument Nr. 2 und Patentdokument Nr. 3).

STAND DER TECHNIKPATENTDOKUMENTE

Patentdokument Nr 1: japanische geprüfte Gebrauchsmuster-Anmeldeschrift Nr. Hei3-28684Patentdokument Nr. 2: japanische Patentanmeldung Nr. 2002-201856APatentdokument Nr. 3: japanische Patentanmeldung Nr. 2005-297607AÜBERBLICK ÜBER DIE ERFINDUNGVON DER ERFINDUNG ZU LÖSENDE AUFGABEN

Auf den Kofferraumdeckel wirkt allerdings eine Kraft einer Drehfeder oder dergleichen ein, die in Öffnungsrichtung des Kofferraumdeckels vorgespannt ist, um das Öffnen des Kofferraums zu unterstützen. Die Position des Kofferraumdeckels neigt deswegen dazu, sich als Reaktion auf Änderungen der Einrastposition von Schließer und Verschluss aus der ursprünglich vorgesehenen „Kofferraum geschlossen”-Stellung zu verschieben.

Darüber hinaus entsteht selbst bei Platzierung des Kofferraumdeckels in der ursprünglich vorgesehenen „Kofferraum geschlossen”-Stellung in manchen Fällen ein Zwischenraum zwischen Kofferraumdeckel und Karosserie. Wenn es einen solchen visuellen Defekt gibt, muss die Position des Kofferraumdeckels verschoben werden, um den Zwischenraum zu beseitigen und die Umrandung bzw. Fuge anzupassen.

Allerdings hält das Kofferraumdeckelscharnier, das den Kofferraumdeckel hält, den Kofferraumdeckel an einem Ende, und sein anderes Ende ist drehbar an der Karosserie angebracht. Da die Position des anderen Endes, um welches der Kofferraumdeckel sich dreht, fest ist, kann die Position des Kofferraumdeckelscharniers nicht verändert werden, selbst wenn sich die Position des Kofferraumdeckels beim Schließen des Kofferraums verschiebt.

Wenn sich die „Kofferraum geschlossen”-Stellung des Kofferraumdeckels aufgrund einer Änderung der Einrastposition von Schließer und Verschluss verschiebt, ändert sich aus diesem Grunde herkömmlich die relative Positionsbeziehung zwischen Kofferraumdeckel und Kofferraumscharnier entsprechend den tatsächlichen Positionen von Kofferraumdeckel und Kofferraumdeckelscharnier, um die Positionsverschiebung zu absorbieren.

Wenn sich aber die relative Positionsbeziehung zwischen Kofferraumdeckelscharnier und Kofferraumdeckel ändert, können Kofferraumdeckelscharnier und Kofferraumdeckel nicht wie ursprünglich vorgesehen miteinander verbunden werden. Es ist ganz allgemein schwierig, das Kofferraumdeckelscharnier und den Kofferraum in ihren tatsächlichen Positionen zu verbinden; derzeit können Kofferraumdeckel und Kofferraumdeckelscharnier nur mit Mühe derart verbunden werden, dass Kofferraumdeckel und Kofferraumdeckelscharnier zusammenpassen. Insbesondere ist es umso schwieriger, Kofferraumdeckel und Kofferraumdeckelscharnier miteinander zu verbinden, je größer die Positionsverschiebung des Kofferraumdeckels ist, und ist besteht die Gefahr, dass die ursprünglich angenommene stabile Verbindungsfläche nicht gesichert werden kann. In extremen Fällen muss die Form des Kofferraumdeckelscharniers oder des Kofferraumdeckels geändert werden.

Die vorliegende Erfindung entstand angesichts der vorstehend erläuterten Probleme, und ihr liegt als Aufgabe zugrunde, eine Fahrzeugstruktur zur Kofferraumdeckelanbringung zu schaffen, die Positionsverschiebungen der „Kofferraum geschlossen”-Stellung des Kofferraumdeckels, welche beim Anbringen des Kofferraumdeckels an der Karosserie entstehen, leicht absorbieren kann.

MITTEL ZUM LÖSEN DER AUFGABE

Die Aufgabe wird durch eine repräsentative Konfiguration der vorliegenden Erfindung gelöst, die durch eine Fahrzeugstruktur zur Kofferraumdeckelbefestigung zum Anbringen eines Kofferraumdeckels, der einen Kofferraum eines Fahrzeugs öffnet oder schließt, an einer Karosserie gekennzeichnet ist, mit einem Schließer, der an einer hinteren Kante einer Öffnung des Kofferraums angebracht ist, einem Verschluss, der an dem Kofferraumdeckel angebracht ist, in Bezug auf den Schließer gleiten kann und in jeder beliebigen Position innerhalb eines Gleitbereichs mit dem Schließer einrastet, wodurch eine Position des Kofferraumdeckels bestimmt wird, und einem Kofferraumdeckelscharnier, das ein erstes Ende aufweist, welches den Kofferraumdeckel hält, sowie ein zweites Ende, das drehbar an der Karosserie angebracht ist, wobei das erste Ende des Kofferraumdeckelscharniers eine Verbindungsfläche aufweist, die im Wesentlichen parallel zu einer Richtung verläuft, in welcher der Verschluss gleitet, und an der Verbindungsfläche mit dem Kofferraumdeckel verbunden ist.

Gemäß der vorstehenden Konfiguration gleitet der Kofferraumdeckel über die Verbindungsfläche, an welcher das Kofferraumdeckelscharnier und der Kofferraumdeckel miteinander verbunden sind, wenn der Verschluss in Bezug auf den Schließer gleitet. Dies liegt daran, dass die Verbindungsfläche im Wesentlichen parallel zur Gleitrichtung verläuft. Dementsprechend kann sich der aufgrund des vorausgehenden Gleitens an einer anderen Stelle als der ursprünglich vorgesehenen „Kofferraum geschlossen”-Stellung positionierte Kofferraumdeckel ruckfrei parallel zum Kofferraumdeckelscharnier bewegen. Selbst nach einer Verschiebung der Position des Kofferraumdeckels aufgrund der Parallelbewegung können Kofferraumdeckelscharnier und Kofferraumdeckel problemlos miteinander verbunden werden, indem einfach die Position des Schraubenlochs zum Anschrauben des Kofferraumdeckelscharniers an den Kofferraumdeckel geändert wird.

Wie vorstehend beschrieben, können gemäß der vorliegenden Erfindung Positionsverschiebungen des Kofferraumdeckels, die durch das Gleiten von Schließer/Verschluss erzeugt werden, an der Verbindungsfläche zwischen dem Kofferraumdeckelscharnier und dem Kofferraumdeckel absorbiert werden, und daher kann die Position des Kofferraumdeckels beim Anbringen des Kofferraumdeckels an der Karosserie leicht angepasst werden.

Wünschenswerterweise ist die Verbindungsfläche gegen die obere Fläche des Kofferraumdeckels geneigt, und beispielsweise kann es sich bei der Verbindungsfläche um eine geneigte Fläche handeln, die zum Heck des Fahrzeugs hin abfällt. Gemäß dieser Konfiguration ist die Verbindungsfläche nicht parallel zur oberen Fläche des Kofferraumdeckels, sondern geneigt, und demgemäß kann die Verbindungsfläche eine größere Länge aufweisen. Daher ist es selbst bei einem Fahrzeug mit einem Kofferraum mit kurzer Längsausdehnung, in welchem es schwierig ist, für das Kofferraumdeckelscharnier einen langen Befestigungsbereich (Verbindungsbereich) in Längsrichtung sicherzustellen, aufgrund der geneigten Verbindungsfläche möglich, einen ausreichenden Befestigungsbereich sicherzustellen.

EFFEKT DER ERFINDUNG

Die vorliegende Erfindung kann eine Fahrzeugstruktur zur Kofferraumdeckelanbringung schaffen, die Positionsverschiebungen der „Kofferraum geschlossen”-Stellung des Kofferraumdeckels, die beim Anbringen des Kofferraumdeckels an der Karosserie entstehen, leicht absorbieren kann.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

1 ist eine schematische Darstellung, die ein Fahrzeugheck eines Stufenheckfahrzeugs bei Betrachtung von einer Seite des Fahrzeugs zeigt, bei dem eine Ausführungsform der Fahrzeugstruktur zur Kofferraumdeckelanbringung der vorliegenden Erfindung angewendet wird.

2 ist eine schematische Darstellung, die die Fahrzeugstruktur zur Kofferraumdeckelanbringung aus 1 bei Betrachtung von links vorne zeigt.

3 ist eine teilweise vergrößerte Ansicht von 1.

4 ist eine perspektivische Darstellung, die den Schließer und den Verschluss aus 3 zeigt.

5 bietet schematische Darstellungen, die den Schließer und den Verschluss aus 4 bei Betrachtung von einer Seite eines Fahrzeugs zeigen.

6 ist eine schematische Darstellung, die die Fahrzeugstruktur zur Kofferraumdeckelanbringung aus 2 bei Betrachtung von einer Seite eines Fahrzeugs zeigt.

AUSFÜHRUNGSFORMEN DER ERFINDUNG

Bevorzugte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung werden nun nachstehend anhand der beigefügten Zeichnungen eingehend beschrieben. Die in den Ausführungsformen genannten Abmessungen, Materialien, konkreten Zahlenwerte usw. haben veranschaulichenden Charakter und dienen lediglich dem Verständnis der Erfindung; sie sollen die vorliegende Erfindung nicht einschränken, sofern nichts Anderweitiges angegeben ist. In der Beschreibung und den Zeichnungen tragen Elemente mit im Wesentlichen gleicher Funktion oder Konfiguration gleiche Bezugszeichen, wodurch Wiederholungen bei der Beschreibung vermieden werden, und Elemente, die nicht in direktem Zusammenhang mit der vorliegenden Erfindung stehen, sind in den Zeichnungen nicht gezeigt.

1 ist eine schematische Darstellung, die ein Fahrzeugheck eines Stufenheckfahrzeugs bei Betrachtung von einer Seite des Fahrzeugs zeigt, bei dem eine Ausführungsform der Fahrzeugstruktur zur Kofferraumdeckelanbringung der vorliegenden Erfindung angewendet wird. Es sei angemerkt, dass sich der Begriff „Stufenheckfahrzeug” auf einen Personenkraftwagen bezieht, bei welchem das Fahrzeuginnere (Kabine), in welches die Insassen einsteigen, und der Kofferraum klar voneinander abgegrenzt sind. Zum besseren Verständnis einer Fahrzeugstruktur 100 zur Kofferraumdeckelbefestigung zeigt 1 eine perspektivische Ansicht des Inneren eines Kofferraums 104, der über einem heckseitigen Radkasten 102 angeordnet ist.

2 ist eine schematische Darstellung, die die Fahrzeugstruktur 100 zur Kofferraumdeckelanbringung aus 1 bei Betrachtung von schräg links vorne zeigt. Andere Abschnitte des Fahrzeugs als die Struktur 100 sind in 2 nicht gezeigt. Bei einem Kofferraumdeckel 106 handelt es sich um eine Abdeckung, die den Kofferraum 104 des Fahrzeugs öffnet oder schließt und von rechts und links vorgesehenen Kofferraumdeckelscharnieren 108 und 110 gehalten werden. Die Kofferraumdeckelscharniere 108 und 110 haben dieselbe Konfiguration, und daher wird in der nachstehenden Beschreibung nur das Kofferraumdeckelscharnier 108 beschrieben.

Bei dem Kofferraumdeckelscharnier 108 handelt es sich um ein sogenanntes Knickscharnier. Ein erstes Ende 108A des Kofferraumdeckelscharniers 108 hält den Kofferraumdeckel 106, und ein zweites Ende 108B davon ist drehbar an der Karosserie befestigt. Das Kofferraumdeckelscharnier 108 dreht sich um das zweite Ende 108B, und auf diese Weise öffnet oder schließt der Kofferraumdeckel 106 den Kofferraum 104.

3 ist eine teilweise vergrößerte Ansicht von 1. In 3 ist ein Bereich 112 aus 1 vergrößert dargestellt. An einer hinteren Kante 116 der Öffnung (nicht gezeigt) des Kofferraums 104 ist ein Schließer 114 angebracht, der freiliegt, wenn sich der Kofferraumdeckel 106 in einer geöffneten Stellung befindet. Auf der anderen Seite ist am Kofferraumdeckel 106 ein Verschluss 118 angebracht, der in Bezug auf den Schließer gleiten kann.

4 ist eine perspektivische Darstellung, die den Schließer 114 und den Verschluss 118 aus 3 zeigt. Bei dem Schließer 114 handelt es sich um ein metallisches Element, das einstückig aus einer Fixierungsplatte 114A und einer rechtwinklig zur Fixierungsplatte 114A angeordneten Einrastplatte 114B zusammengesetzt ist. Die Fixierungsplatte 114A ist mit Schrauben 120 und 122 an der hinteren Kante 116 der Öffnung des Kofferraums 104 fixiert. In der Einrastplatte 114B ist ein Durchgangsloch 114C ausgebildet, welches diese in Fahrzeugquerrichtung durchdringt.

Bei dem Verschluss 118 handelt es sich um ein metallisches Element, das mit einer Fixierklammer 118A und einem von der Fixierklammer 118A zur Seite des Kofferraums 104 hin vorstehenden gleitenden Element 118B konfiguriert ist. Die Fixierklammer 118 ist mit Schrauben 124 und 126 an dem Kofferraumdeckel 106 fixiert. Der Mechanismus des gleitenden Elements 118B wird vorliegend nicht beschrieben. Wenn der Kofferraumdeckel 106 geschlossen wird, nähert sich das gleitende Element 118B dem Schließer 114 und nimmt die Einrastplatte 114B des Schließers 114 in einem Durchgangsloch 118C auf. Wie in 4 gezeigt ist, rastet infolgedessen der Schließer 114 auf kettengliedartige Weise in dem Verschluss 118 ein.

5 bietet schematische Darstellungen, die den Schließer und den Verschluss aus 4 bei Betrachtung von einer Seite eines Fahrzeugs zeigen. Wie in 5(a) und 5(b) gezeigt ist, weist der Verschluss 118 einen Gleitbereich S auf, innerhalb dessen der Verschluss 118 in Bezug auf den Schließer 114 gleiten kann, und kann in jeder Position innerhalb des Bereichs S mit dem Schließer 114 einrasten. Der Bereich S entspricht der Länge einer Seite des Durchgangslochs 114C des Schließers 114. In 5(a) und 5(b) bezeichnen die Bezugszeichen „FR” die Front und „RR” das Heck des Fahrzeugs. Im Bereich S kann der Verschluss 118 in Bezug auf den Schließer 114 in der abfallenden Richtung zum Heck des Fahrzeugs hin gleiten (in Richtung 130 in 1). 5(a) und 5(b) zeigen den Schließer 114 und den Verschluss 118 in eingerastetem Zustand an verschiedenen Positionen innerhalb des Gleitbereichs S.

Wichtig hierbei ist, dass, wie in 1 gezeigt, das erste Ende 108A des Kofferraumdeckelscharniers 108 eine Verbindungsfläche 140 aufweist, die im Wesentlichen parallel zu der Richtung 130 verläuft, in welcher der Verschluss 118 gleitet, und an der Verbindungsfläche 140 mit dem Kofferraum 106 verbunden ist.

6 ist eine schematische Darstellung, die die Fahrzeugstruktur 100 zur Kofferraumdeckelanbringung aus 2 bei Betrachtung von einer Seite eines Fahrzeugs zeigt. Wenn der Verschluss 118 wie in 5(a) und 5(b) gezeigt in verschiedenen Positionen innerhalb des Gleitbereichs S mit dem Schließer 114 einrastet, bewegt sich der Kofferraumdeckel 106 parallel dazu, wodurch die Position des Kofferraumdeckels 106 bestimmt wird, wie in 6(a) und 6(b) gezeigt ist. Wie in 6(a) und 6(b) gezeigt ist, bewegt sich, wenn der Verschluss 118 gleitet, hauptsächlich der Kofferraumdeckel 106, und die Positionen des Kofferraumdeckelscharniers 108 und des Kofferraums 104, die an der Karosserie fixiert sind, ändern sich nicht.

Da jedoch, wie vorstehend beschrieben wurde, die Gleitrichtung 130 (1) des Verschlusses 118 und die Verbindungsfläche 140 im Wesentlichen parallel zueinander verlaufen, gleitet der Kofferraumdeckel 106 über die Verbindungsfläche 140, an welcher das Kofferraumdeckelscharnier 108 und der Kofferraumdeckel 106 miteinander verbunden sind. Dementsprechend kann sich der Kofferraumdeckel 106 sogar dann, wenn er aufgrund des vorausgehenden Gleitens an einer anderen Stelle als der ursprünglich vorgesehenen „Kofferraum geschlossen”-Stellung positioniert wurde, ruckfrei parallel zum Kofferraumdeckelscharnier 108 bewegen. Selbst nach einer Verschiebung des Kofferraumdeckels 106 von der in 6(a) gezeigten Position zu der in 6(b) gezeigten Position aufgrund der Parallelbewegung können Kofferraumdeckelscharnier 108 und Kofferraumdeckel 106 problemlos miteinander verbunden werden, indem einfach die Position des Schraubenlochs (nicht gezeigt) zum Anschrauben des Kofferraumdeckelscharniers 108 an den Kofferraumdeckel 106 geändert wird.

Wie vorstehend beschrieben, können gemäß der vorliegenden Ausführungsform Positionsverschiebungen des Kofferraumdeckels 106, die durch das Gleiten von Schließer 114/Verschluss 118 erzeugt werden, an der Verbindungsfläche 140, wo das Kofferraumdeckelscharnier 108 und der Kofferraumdeckel 106 miteinander verbunden sind, absorbiert werden, und daher kann die Position des Kofferraumdeckels 106 beim Anbringen des Kofferraumdeckels 106 an der Karosserie leicht angepasst werden.

In dieser Ausführungsform wird ein Kofferraumdeckel-Knickscharnier 108 verwendet, aber die vorliegende Erfindung ist auch auf beliebige andere Scharniertypen wie etwa einen zweigliedrigen Typ anwendbar. Das heißt, es ist unabhängig vom Scharniertyp ausreichend, dass die Verbindungsfläche, an welcher das Scharnier und der Kofferraumdeckel miteinander verbunden sind, derart ausgelegt werden kann, dass sie im Wesentlichen parallel zur Gleitrichtung von Schließer/Verschluss verläuft.

Weiterhin sind in dieser Ausführungsform als miteinander einrastende Elemente der am Kofferraum 104 vorgesehene Schließer 114 und der auf dem Kofferraumdeckel 106 vorgesehene Verschluss 118 vorgesehen, diese sind jedoch beispielhaft und die vorliegende Erfindung ist nicht darauf beschränkt. Es können beliebige Elemente miteinander einrasten, solange ein auf dem Kofferraumdeckel 106 vorgesehenes Einrastelement einen Gleitmechanismus zum Gleiten in Bezug auf ein am Kofferraum 104 vorgesehenes Einrastelement aufweist.

Wie in 1 gezeigt ist, ist die Verbindungsfläche 140 gegen eine obere Fläche 106A des Kofferraumdeckels 106 geneigt. Herkömmlich war die Verbindungsfläche, an welcher der Kofferraumdeckel und das Kofferraumdeckelscharnier miteinander verbunden sind, parallel zur oberen Fläche (einer im Wesentlichen ebenen Fläche) des Kofferraumdeckels. Man dachte, dass diese Konfiguration die Anpassung einer Umrandung/eines Zwischenraums zwischen Kofferraumdeckel und Karosserie vereinfache.

Dagegen verläuft gemäß der vorliegenden Ausführungsform die Verbindungsfläche 140 nicht parallel zur oberen Fläche 106A des Kofferraumdeckels, sondern geneigt, und demgemäß kann die Verbindungsfläche 140 eine größere Länge aufweisen. Daher ist es selbst bei einem Fahrzeug mit einem Kofferraum wie dem Kofferraum 106 mit kurzer Längsausdehnung, in welchem es schwierig ist, für das Kofferraumdeckelscharnier 108 einen langen Befestigungsbereich (Verbindungsbereich) in Längsrichtung sicherzustellen, aufgrund der geneigten Verbindungsfläche 140 möglich, einen ausreichenden Befestigungsbereich sicherzustellen. Darüber hinaus weist das Innenblech des Kofferraums bei einer solchen kurzen Längsausdehnung des Kofferraumdeckels 106 eine vorteilhafte Pressformbarkeit auf.

Es wurden bislang anhand der beigefügten Zeichnungen bevorzugte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung beschrieben, jedoch ist die vorliegende Erfindung natürlich nicht auf diese Ausführungsformen beschränkt. Es ist offensichtlich, dass ein Fachmann auf geeignete Weise verschiedene Änderungen und Modifikationen im Rahmen des Schutzumfangs der Ansprüche vornehmen kann, und natürlich versteht sich, dass diese ebenfalls in den technischen Schutzumfang der vorliegenden Erfindung fallen.

GEWERBLICHE ANWENDBARKEIT

Die vorliegende Erfindung kann für eine Fahrzeugstruktur zur Kofferraumdeckelanbringung bei Stufenheckfahrzeugen benutzt werden.

Bezugszeichenliste

100Fahrzeugstruktur zur Kofferraumdeckelbefestigung;102heckseitiger Radkasten;104Kofferraum;106Kofferraumdeckel;108, 110Kofferraumdeckelscharnier;114Schließer;116hintere Kante der Kofferraumöffnung;118Verschluss;140Verbindungsfläche.ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG

Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.

Zitierte Patentliteratur

JP 3-28684 [0004]JP 2002-201856 A [0004]JP 2005-297607 A [0004]
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